Koexistenz von Funkübertragungssystem ESL und WLAN: Warum nichts dazwischenfunkt

Dank ihrer Flexibilität vereinfacht die digitale Beschilderung per Knopfdruck sämtliche Prozesse im Handels-, Industrie- oder Dienstleistungssektor und erzielt damit produktivitätssteigernde, umweltschonende und prozessoptimierende Effekte in Ihrem Unternehmen. Grundlage der Technologie ist eine solide Netzwerkstruktur: Um die elektronischen Etiketten digital zu beschriften, wird ein flächendeckendes Funknetzwerk über den gewünschten Bereich installiert. Heutzutage verfügt bereits fast jede Räumlichkeit über eine vorhandene IT-Infrastruktur in Form des drahtlosen Netzwerks WLAN. Durch die Koexistenz des Funkübertragungssystems der elektronischen Schilder und des WLANs werden oft Übertragungsstörungen oder eine sinkende Qualität des bestehenden Wi-Fis gefürchtet.

In erster Linie ist es von grundlegender Bedeutung, zu wissen, dass die Funkübertragung des SES-imagotag System nicht als WLAN zu verstehen ist. Zwar verwendet das Hochfrequenz-Funkübertragungssystem das weltweit verfügbare 2,4 GHz ISM-Band, wodurch oft der Begriff des WLAN-Netzwerks zur Sprache kommt. Allerdings hat das Funkübertragungsprotokoll der energieeffizienten, digitalen Etiketten eine weitaus geringere Ausgangsleistung und beansprucht eine kleinere Bandbreite als die 802.11 Protokolle.

Zum Vergleich: Ein einzelner Kanal innerhalb eines WLAN-Frequenzbandes belegt eine Bandbreite von 22 MHz (Megahertz) und gibt ein Übertragungssignal mit 100mW (Milliwatt) oder 20dBm (Dezibel Milliwatt) aus. Das Funkübertragungssystem der digitalen Beschilderung nutzt hingegen eine viel niedrigere Bandbreite von 1 MHz pro Kanal. Das Signal sendet bei ESL-Nutzung mit 1 mW, bei Verwendung eines Access Points nur mit 10 Mw – und das, obwohl pro Access Point bis zu 10.000 Labels verwaltet werden können.

Insbesondere die geringere Bandbreite erlaubt durch eine intelligente Kanalzuordnung, ein bestehendes oder später installiertes WLAN-Netzwerk nicht zu stören. Selbst wenn sich die ESL-Kanäle mit den vorhandenen Wi-Fi-Kanälen überschneiden, garantiert die geringere Bandbreite der elektronischen Etiketten, dass das Wi-Fi-Netzwerk nicht beeinträchtigt wird. Das Funkübertragungssystem stellt in jedem Fall sicher, dass die Datenübertragung so lange wiederholt wird, bis die Beschriftung der digitalen Etiketten erfolgreich aktualisiert wurde.

Die genannten Faktoren ermöglichen somit eine problemlose Koexistenz der ESL- und Wi-Fi-Technologie, sodass beide ihre Bandbreite teilen können.

Da das Funkübertragungssystem der elektronischen Beschilderung also nicht in Ihr WLAN funkt, kann die digitale Infrastruktur der elektronischen Etiketten reibungslos in Ihre vorhandene IT-Infrastruktur integriert werden.

 

Quelle: ses-imagotag.com

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