Warum E-Ink? Was das elektronische Papier kann

E-Ink

Was ist E-Ink?

E-Ink oder E-Paper basiert auf elektrophoretischer Tinte (auch: elektronische Tinte). Diese besteht aus Mikrokapseln mit farbigen Partikeln, die je nach Farbe positiv oder negativ geladen sind. Je nach Polarität des elektrischen Feldes wandern die Partikel an die Oberseite der Mikrokapseln und werden so sichtbar. Das Gerät zeigt die entsprechende Farbe an.

Zunächst nur in Schwarz-Weiß kann mit der weiteren Entwicklung der E-Ink-Technik nun auch Farbe dargestellt werden. In der Regel beschränkt sich das Display aber auf die Darstellung in Schwarz-Weiß oder Schwarz-Weiß-Rot. Die elektronischen Label von e-shelf-labels sind bei Bedarf auch in Schwarz-Weiß-Gelb erhältlich.

Der Begriff E-Ink geht auf die Technik des Herstellers E Ink Corporation, welche die Technik entwickelt hat, zurück. Das sogenannte elektronische Papier wurde zunächst als E-Ink-Bildschirm für E-Books verwendet. Zahlreiche Unternehmen setzen die E-Ink-Technik für ihre E-Reader ein. Heute findet die E-Ink-Technologie ihren Einsatz nicht nur in E-Book-Lesegeräten, sondern unter anderem als elektronische Etiketten oder digitale Preisschilder in Industrie und Einzelhandel sowie in Gastronomie und Hotellerie.

 

Welche Vorteile haben E-Ink-Displays?

Obwohl die eigentliche E-Ink-Technologie schon in den 70ern zum ersten Mal erforscht wurde, hat sich die Technologie erst Ende der 90er wirklich als echte Alternative zu Papier hervorgetan. Dies liegt in erster Linie daran, dass die E-Ink-Corporation damals die Produktion in großen Mengen erforschte und die Technik somit erschwinglich gemacht hat.

Doch was macht Electronic Ink einzigartig? E-Ink ist „bistabil“, was bedeutet, dass die Bildschirmanzeige ohne eine konstante Stromversorgung auskommt. Die Anzeige der E-Paper-Labels bleibt auch erhalten, wenn keine Stromversorgung vorliegt. Die Anzeige verbraucht nur Strom, wenn sich der Inhalt ändert - damit zeichnet sich dieses flexible Display durch einen geringen Stromverbrauch aus.

Des Weiteren sind die Bildpunkte bei dem elektronischen Papier direkt hinter der Deckschicht angebracht, was einen hohen Kontrast erzeugt und dem Leser ermöglicht, das Display auch in einem sehr schwachen Winkel zu lesen. Die gute Lesbarkeit bei hoher Sonneneinstrahlung wird ebenso durch diese Technologie begünstigt, denn das Bild wird nicht durch Hintergrundbeleuchtung erzeugt, sondern durch winzige, elektrisch geladene Teile. Das Display an sich kann demnach nicht leuchten, lediglich durch zusätzliche LEDs im Rahmen. Das E-Paper Display ist außerdem matt und nicht glänzend, wodurch keine Spiegelungen entstehen, wie im Vergleich zu dem Bildschirm eines Smartphones. Somit kann man E-Paper immer lesen, außer bei Dunkelheit.

Elektronische Preisschilder mit E-Ink

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